Helena
Arendt in der FärberWerkstatt in Mhluzi
Workshop
in der Ekwazini Projektschule im Mhluzi

Erste
GrünKultur Projektreise nach Mpumalanga:
Vom 25.03. -16.04.2005 haben die ersten GrünKultur
Arbeiten in Mpumalanga stattgefunden. Helena Arendt (Künstlerin,
Fachreferentin) hat zusammen mit Mmapula Makabo Helen Sebidi, der bekannten
südafrikanischen Künstlerin und John Mkhwanazi, dem Künstler und GrünKultur-Mitarbeiter
in Mpumalanga zahlreiche Workshops und Qualifizierungsseminare gemacht.
Begonnen haben wir unsere Tour in Marapyane, einem kleineren Ort nördlich
von Johannesburg. Wir haben genau das getan, was M. Sebidi als
Philosophie des Projekts formuliert hat: von den ländlichen Regionen aus muss
das Projekt seinen Weg gehen. Selbst die Osterfeiertage haben die begeisterten
Teilnehmer nicht davon abgehalten, z.T. von weither zu kommen, um an den Workshops
teilzunehmen. Wir waren sehr berührt von so viel Enthusiasmus und Engagement!
Marapyane ist nun neben Mhluzi ein weiterer Standort des GrünKultur
Projekts!

Dann ging die Reise weiter nach Mhluzi / Middelburg. Hier haben wir mit
unseren drei Partnerschulen zehn arbeitsreiche Tage in der neu eingerichteten
FärberWerkstatt
an der Ekwazini Schule erlebt. Mit SchülerInnen, LehrerInnen und regionalen
Künstlern haben wir afrikanische Farben produziert. Ähnlich wie "something out
of nothing" aus african marigold (wächst am Straßenrand) ein strahlendes gelb
und der Schale von garnat (Granatapfel) wunderschöne Grüntöne entwickelt. Recherchen
über einheimische Färberpflanzen, Produktion von Farbstoffen und erste Ergebnisse
in Form von Grußkarten, bemalten Stofftaschen und Kappen waren so erfolgreich
und schön, dass im August in der Bürgerhalle in Middelburg eine Ausstellung
stattfinden wird. Die Ergebnisse einer Land-Art-Aktion (als Beispiel
kreativer Umweltbildung) können Sie demnächst auf Postkarten sehen und erwerben!
Es wird drei Färbergärten an den Schulen geben und einen weiteren zusätzlichen,
2 ha großen Garten, der als Färber- und Gemüsegarten den Grundstock für ein
neues community project bildet.

Zum Schluss ging es noch zu einem neuen dritten Standort von GrünKultur
- dem community project Thembalethu. Durch die Kooperation mit Simone
Bechtel (Deutscher Entwicklungsdienst / Promotion of Civil Society) und
Lillian Masilela (South African National NGO Coalition) gab es im östlichen
Teil von Mpumalanga einen ebenso überfüllten wie begeisternden Workshop. Hier
können die Ergebnisse von GrünKultur
u.a. zur "job creation" beitragen.
Mmapula
und Motoi mit lokalen Pflanzen
Am
Ende dieser Arbeitstour durften wir die "Früchte" ernten und genießen: es fand
ein Meeting auf Regierungsebene statt, bei dem wir die Ziele und Ergebnisse
von GrünKultur vorstellen konnten. Die Anerkennung
für die geleistete Arbeit war groß: es gibt jetzt auf Regierungsebene eine GrünKultur
Arbeitsgruppe unter Leitung Mpumalanga Department of Education, die
unserer Landesregierung einen Vorschlag zur Entwicklung und Verstetigung von
GrünKultur übermittelt.
in
Marapyane
Gruss
aus Marapyane
erste
Ergebnisse
junge
Künstler zeigen ihre Ergebnisse. Das strahlende gelb stammt von african marigold,
der wilden Form der Tagetes
Land-Art-Aktion
in Mhluzi
Cecilia
mit ihrer Tasche. Die Farbe des Baumes ist aus der Schale von Granatapfel gewonnen.
Jörg
Hagmaier, GrünKultur Projektkoordinator in Mpumalanga, Simone Bechtel, Deutscher
Entwicklungsdienst /Advisor, Promotion of Civil Society, E.M. Mars
…durch Garth
P. Mngomezulu,
Abgeordneter im Nationalparlament
Begrüßung
des GrünKultur-Teams mit Parade
…durch
den Umwelt Club der GrünKultur-Projektschulen
…durch den Chor
… und M. Mahlangu, Bürgermeisterin von Middelburg
GrünKultur
Projektleiterin im Gespräch mit Lillian Masilela, South African National NGO
Coalition